16. Januar: Wir-haben-es-satt Demo 2016

Die Agrarpolitik steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern für den Bedarf einer Region erzeugt oder von Konzernen, die für den Weltmarkt produzieren?

Gemeinsam rufen wir, Bäuerinnen und Bauern, Verarbeiterinnen und Verarbeiter, Verbraucherinnen und Verbraucher, dazu auf, am 16. Januar 2016 in Berlin ein starkes Zeichen zu setzen. Wir sind Menschen vom Land und aus der Stadt, aus Nord und Süd. Wir haben Agrarindustrie satt – wir wollen eine gesellschaftlich akzeptierte bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft.

Ökologisch und gesunde Lebensmittel sollen für den vorwiegend regionalen Markt von Bäuerinnen und Bauern erzeugt und vom Lebensmittelhandwerk weiterverarbeitet werden – zu fairen Preisen und Marktbedingungen in Europa und weltweit. Wir stehen für Ernährungssouveränität und einen internationalen Agrarhandel, der sich an den Interessen der Menschen und nicht der Konzerne orientiert. Wir wollen ein Landwirtschafts- und Ernährungssystem, das niemanden zur Landflucht zwingt. Wir setzen auf bewährte Alternativen, bei denen Menschen, Tiere und Umwelt geachtet werden und Bauernhöfe eine Zukunft haben. Wir wertschätzen die Erzeugung guter Lebensmittel und artgerechte Tierhaltung durch Bäuerinnen und Bauern. Wir lassen nicht zu, dass sie verunglimpft werden. Sie dürfen nicht für die Ziele der Agrarindustrie vereinnahmt werden!

Siehst Du das auch so? Dann geh am 16.01. auf die Straßen der Hauptstadt und streite gemeinsam mit uns für die Agrarwende! Los geht’s um 12 Uhr am Potsdamer Platz, Berlin.

Mehr Informationen, Material oder auch Mitfahrbörsen findest Du auf der Homepage des Wir-haben-es-satt Bündnisses

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Leonie Dorn
Leonie Dorn

Vergisst beim Anblick von Klatschmohn all ihre Sorgen und trauert Jon Stewart immer noch nach.

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