Fragen und Antworten zu Amazon, Rewe und Co.

Der Onlineversand-Riese Amazon will demnächst in deutschen Lebensmittelhandel einstiegen. Das ist kein gutes Zeichen für die Agrarwende. Allerdings ist Amazon nicht der einzige oder erste Konzern, der in Deutschland Produzent*innen oder kleinere Händler unter Druck setzt. Der Lebensmittelhandel ist in der Bundesrepublik so weit konzentriert, dass wir jenseits von Qualität, Bequemlichkeit und „Bio“ diskutieren müssen, denn es geht um (ökonomische) Abhängigkeiten, Wachstumsdruck mit Folgen für Umwelt und Tiere, sowie fragwürdige Arbeitsbedingungen.

Wer eine Agrarwende will, kommt nicht darum herum, ein paar Fragen zu klären, wie heute Lebensmittel vom Acker oder Stall zu den Menschen kommen. Und morgen. Es lohnt sich, darum zu streiten, wie wir künftig einkaufen werden!

Dafür gibt es die Aktion Agrar-Streithilfe zum Lebenmittelhandel, seinen Strukturen und die Marktmacht der wenigen. Für alle die sich mal gepflegt Streiten wollen, ob auf Facebook, in der Vorlesung oder bei einer Podiumsveranstaltung.

Viel Spaß!

 


Quellen stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.
Bild: flickr.com/photos/mikrolinkblog/ (CC)

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Leonie Dorn
Leonie Dorn

Vergisst beim Anblick von Klatschmohn all ihre Sorgen und trauert Jon Stewart immer noch nach.

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