12. Oktober 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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17. und 18. Oktober: Heldenmarkt in Frankfurt am Main

Der Heldenmarkt, die Verbrauchermesse rund um nachhaltigen Konsum und alternative Lebensstile kommt nächstes Wochenende nach Frankfurt am Main. Aktion Agrar ist zusammen mit dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft vor Ort und hat Blütenraten, Kürbisschnitzen und Fingerfood im Angebot. Natürlich stellen wir auch unsere Kampagne Leere Tonne – Wegwerfstopp für Supermärkte näher vor.

Des Weiteren gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktionen und Vorträgen mit Anregungen für einen umweltbewussten und ressourcenschonenden Lebensstil.

Weitere Infos findest Du unter www.heldenmarkt.de

Wir freuen uns auf Dich!

30. September 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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16. Oktober: Bankett gegen die Verschwendung

Jedes Jahr ist am 16. Okto­ber Welt­er­näh­rungs­tag. Die bei­den Kam­pa­gnen Leere Tonne — Weg­werf­stopp für Super­märkte und Kein Essen für den Eimer wol­len die­sen Tag nut­zen, um mit einer rie­si­gen Tafel der Ver­schwen­dung zu zei­gen, wie viele köst­li­che Lebens­mit­tel nur in einem Teil Ber­lins an einem ein­zi­gen Tag weg­ge­wor­fen werden.

Gemein­sam wer­den wir laut gegen die Ver­schwen­dung, die ange­sichts von rund einer Mil­li­arde hun­gern­der Men­schen, ange­sichts knap­pen Was­sers und ver­geb­lich ver­brauch­ter wert­vol­ler Ener­gie schlicht nicht aus­zu­hal­ten ist. Wir laden die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und Agrar­mi­nis­ter Schmidt ein, zu einer regel­recht barock anmu­ten­den Rie­sen­ta­fel vol­ler Früchte, Gemüse und Back­wa­ren direkt vor dem Bundestag zu kom­men und for­dern sie auf, end­lich aktiv zu wer­den und einen Weg­werf­stopp für Super­märkte durchzusetzen.

Bist Du mit deinen Freun­den dabei?
Los geht’s am 16. Okto­ber um 11 Uhr auf dem Platz der Republik

Wir freuen uns auf Euch!

PS: Wir wol­len die große Menge an geret­te­ten Lebens­mit­teln beson­ders pom­pös und luxu­ruiös dar­stel­len. Dafür suchen wir noch beson­ders edle Tisch­de­ko­ra­tion, wie: Ker­zen­stän­der, Eta­ge­ren, Sil­ber­scha­len, Silbertabletts,Füllhorn (aber bitte kein Besteck oder Gläser).

Hast Du sol­che schö­nen Sachen und bist bereit sie uns für einen Tag aus­zu­lei­hen oder habt ihr Lust beim Auf­bau zu hel­fen? Dann trag Dich doch bitte in die unten ste­hende Liste ein. DANKE!

https://docs.google.com/document/d/1cNQF6DDlDTgPB3Iz9bKW5O99YDAOc8ScUwPR0dx3nEg/edit

22. September 2015 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Agrarindustrie zerstört… – Aktion bei Megastall in Alt-Tellin

Am Samstag, den 19. September enthüllten Bürgerinitiativen in Mecklenburg-Vorpommern ein sechs Meter hohes Protest-X aus Metall. Rosa gestrichen mahnt es nun direkt gegenüber des Megastalls von Adrianus Straathof in Alt-Tellin, in dem er über 60.000 Schweine hält.
Immer wieder wehte starker Ammoniakgeruch über die Kundgebungsfläche. Mehr als 250 Menschen waren zusammen gekommen und forderten das Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände, ein Ende der Subventionen für Tierfabriken und eine Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft.
Aktion Agrar zeigte mit einer kleinen Performance, wie Agrarinvestoren dörfliche Strukturen und das Gesicht der Landwirtschaft verändern.
Live-Musik von „Krach“, leckere Suppe und feine Kuchen machten aus dem Nachmittag auch ein Ereignis, bei dem es neue Energie für den Streit für die Agrarwende zu tanken gab.

Hier geht es zu Fotos von der Aktion

Bild: Aktion Agrar

11. September 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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19. September: Potestkreuzes gegen die Ferkelfabrik Alt Tellin

Im Mecklenburgischen Alt Tellin steht die größte Mastanlage Europas mit fast 70 000 Tieren. Der Megastall wurde Schauplatz zahlreicher Verstöße gegen Tierschutz und Baurecht durch Straathof und seine Mitarbeiter. Am Samstag den 19.09. errichtet die schon jahrelang aktive Bürgerinitiative Rettet das Landleben vor der Anlage ein riesiges rosa Andreaskreuz, das Protestsymbol gegen Massentierhaltung, was künftig auf Dauer gegenüber der Mastanalge des Konglomerats stehen soll.

Aktion Agrar ist dabei, und wir hoffen Ihr auch?!

Die Kundgebung startet um 14.00 Uhr an der Anlage Alt Tellin in Neu Plötz. Hier geht es zum Facebook-Event der Veranstaltung.

 

 

2. September 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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13. September: MahlZeit mit Aktion Agrar in Cottbus und Drebkau

Am Sonntag den 13. September ist Aktion Agrar zusammen mit dem Volksbegehren gegen Massentierhaltung Brandenburg gegen Tierfabriken á la Straathof unterwegs. Und wir laden Dich herzlich ein, dabei zu sein!

Im Rahmen des bundesweiten Aktionswochenendes „Mahlzeit“, zu dem zahlreiche Umwelt-, Tierschutz und Bäuerinnen- und Bauern-Organisationen aufrufen, starten wir ein Aktionsmenü in Cottbus und Drebkau gegen Massentierhaltung:

Vorspeise: Tierfabrikenfreies Fingerfood. Serviert mit frischen Informationen über Massentierhaltung in Brandenburg und die Machenschaften des Straathof Konglomerats.

Hauptgang: Die Möglichkeit, direkt vor Ort Briefwahlunterlagen für das Volksbegehren gegen Masssentierhaltung zu bestellen und die Petition gegen Straathof’s Schweine-Imperium zu unterschreiben. Beilage: Ein großes rosa Protest-Kreuz mitten in der Stadt.

Nachspeise: gemeinsame (10 minütige) Fahrt zur größten Mastanlage Brandenburgs in Drebkau. Dort findet eine Demonstration und Kundgebung statt.

Treffpunkt: Ab 11 Uhr in der Cottbusser Innenstadt (genaue Adresse wird noch bekannt gegeben)

11.-13. September 2015 kommen unter dem Motto „MahlZeit – Für gutes Essen ohne TTIP, Gentechnik und Tierfabriken“ in ganz Deutschland Menschen zusammen um gemeinsam zu essen, zu diskutieren und ihr „Rezept“ für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft aufzuschreiben. Aus diesen Rezepten wird dann das erste „Wir haben es satt!“-Kochbuch entstehen, welches im Vorfeld der nächsten Großdemonstration im Januar 2016 an die Politik übergeben wird. Weitere Informationen zu MahlZeit findest Du hier: http://www.wir-haben-es-satt.de/start/mahlzeit

31. August 2015 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Wadelsdorfer Widerstand gegen Straathof-Anlage

Wir sind eine von 40 Bürgerinitiativen in Brandenburg, die sich gegen Massentierhaltung und Mastbetriebe engagieren. Seit Oktober 2014 setzen wir uns gegen den fragwürdigen Bestandsschutz und die unrechtmäßige Wiederinbetriebnahme der Ferkelzuchtanlage in der anliegenden Gemeinde Hornow – Wadelsdorf ein. Inhaber der Anlage ist der als Schweinebaron bekannte Niederländer Adrianus Straathof, der größte Schweinezüchter Europas, der seit geraumer Zeit durch alle Medien bekannt geworden ist. Die schrecklichen Bilder aus Straathofs Anlagen kann niemand mehr vergessen, der sie einmal gesehen hat. Viel zu viele Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht, kranke und tote Tiere, einzig zu dem Zweck, diesen Tier-Großfabrikanten noch reicher zu machen. Straathof hält sich weder an deutsches Baurecht (die Anlage in Wadelsorf wurde lange als Schwarzbau errichtet) noch an andere Gesetze (z.B. Immissionsschutz) oder den Tierschutz. Er ignoriert die gesetzlichen Regeln und ist damit leider sehr erfolgreich. Das wollen wir als Bürgerinitiative nicht zulassen.
Straathofs Megastall-Strategie hat in den letzten 10 Jahren dazu beigetragen, dass Zehntausende bäuerlicher Betriebe aufgeben mussten. Endlich hat das Verwaltungsgericht Magdeburg Adrianus Straathof in November 2014 mit einem bundesweiten Tierhaltungs- und Betreuungsverbot belegt. Trotzdem laufen seine Anlagen weiter und auch unsere Behörden sind nicht in der Lage, dieses Recht gegen diesen Groß-Industriellen durchzusetzen, er wird bis heute von unserer Landesregierung geschützt. Bereits jetzt landen jährlich über 4 Millionen Schweine im Müll, das zeigt, dass wir keine weiteren Anlagen – weder in Wadelsdorf, noch sonst wo – brauchen. Seit Januar 2015 läuft ein Gerichtsverfahren vertreten durch den NABU, gegen das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Von Oktober bis April lief unsere Online-Petition gegen die neue Ferkelzuchtanlage in Wadelsdorf bei der wir über 5.000 Unterschriften gesammelt haben. Wir setzen uns solange weiter für die Tiere, die Menschen, die Umwelt und unser ländliches Leben ein, bis rücksichtslose Agrarindustrielle wie Straathof in die Schranken gewiesen werden.

Text von Markus Schursch und Yvonne Berger

Website BI Wadelsdorf

 


Bild: © BI Wadelsdorf

6. Juli 2015 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Prinzessinnengärten für den Wegwerfstopp

Am ersten Freitag im Juli ist es glühend heiß in Berlin. Ganz gut aushalten lässt es sich aber in den Prinzessinnengärten in Kreuzberg, einem der bekanntesten Stadt-Garten-Projekte des Landes. Unter jungen Bäumen kommt die Runde unserer Kampagnen-Starter*innen zusammen: Aktive vom Lebensmittelretter-Netzwerk Foodsharing, von der Slow Food Jugend Deutschland und Aktion Agrar. Wir haben einen Einkaufswagen dabei, bunte Banner und 8.000 kleine Aufkleber mit 4 lustigen Motiven.

Am heutigen Tag soll die Kampagne „Leere Tonne – Wegwerfstopp für Supermäkte“ starten. Valentin Thurn, der mit seinem Film „Taste the Waste“ international Menschen wachrüttelte und das Foodsharing-Netzwerk mit initiierte, wird heute Abend bei einer Veranstaltung mit Musik und Diskussion auch unsere Kampagne vorstellen. Er wird davon erzählen, wie viel köstliche Kirschmarmelade aus den unverkäuflichen Steinfrüchten herzustellen ist, gerade weil die süßesten Früchte oft schon am Baum einreißen und sich damit in den Augen des Supermarkt-Einkaufs disqualifizieren. Von denen, die es in die Markt-Regale schaffen, werden aber erneut große Mengen weggeworfen, ohne dass sie jemand zur Kasse getragen hätte. Der Einkauf wird durch Werbestrategen zum eigenen Kampfplatz, oft tragen die Kaufenden mehr nach Hause, als sie brauchen können. So dass die letzte Wegwerfstation, der private Haushalt, auch einen großen Anteil am Essens-Müllberg hat.

Valentin erzählt aber auch von den Alternativen und der positiven Energie, mit der sie in Angriff genommen werden: Freiwillige des Foodsharing-Netzwerkes retten inzwischen tonnenweise Lebensmittel vor dem Wegwerfen. Und zumindest einige Kisten der geplatzten Brandenburger Kirschen sollen bei einem großen Essensretter-Brunch kollektiv zu Marmelade verarbeitet werden.

Trotzdem braucht es mehr als die Privatinitiativen. Denn die Verschwendung findet systematisch statt. Mit der in Deutschland jährlich weggeworfenen Menge von rund 18 Millionen Tonnen wäre eine LKW-Karawane vollends ausgelastet, die von Kapstadt bis nach Berlin reichen würde.
Das sind Zahlen und Bilder, die mich gruseln lassen. Eine echte Wertschätzung von Bäuerinnen und Bauern ist da ebenfalls systematisch ausgeschlossen. Es wird keine Agrarwende geben, wenn sich nicht auch hier etwas verändert. Deshalb wollen wir eine breite öffentliche Diskussion. Wir müssen auch die Gesetzgeber in die Pflicht nehmen und uns mit unserer Kritik an die Supermärkte wenden.

Nach Gruppenfoto und Kurzpräsentation der Kampagnen-Idee sprechen wir alle an, die sich im Prinzessinnengarten blicken lassen. Immer mehr Menschen sind zwischen den Beeten in Gemüsekisten und Palettenkonstruktionen unterwegs. An diesem heißen Sommerabend in Berlin fühlt es sich an, als wäre eine Veränderung möglich. Die Leute freuen sich über unsere Kampagnen-Maskottchen auf den Aufklebern und unterschreiben gerne den Appell. Etliche sagen sofort zu, auch bei einer Aktion mitmachen zu wollen und werden im Bekanntenkreis von der Kampagne Leere Tonne berichten.

1. Juli 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Fördere uns!

Nur gemeinsam gelingt uns die Agrarwende

11. Juni 2015 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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Straathof übergibt Firmenanteile an Treuhänder

Fast direkt nach dem Kampagnenstart „die dunkle Seite der Mast“ meldet der Schweinebaron den nächsten Schritt seines Unternehmens-Umbaus: Adrianus Straathof hat Firmenanteile auf den Treuhänder und Rechtsanwalt Christian Graf Brockdorff übertragen.
Die Maßnahme soll sein Schweine-Imperium dem Zugriff der Behörden entziehen, wenn es hart auf hart kommt. Letztlich dient der juristische Schachzug vor allem dem Anliegen, weiter Millionen von Schweinen verkaufen zu können. (mehr …)

1. Juni 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Agrarwende am Kirchentag

Am kommenden Feiertagswochenende findet der 35. evangelische Kirchentag in Stuttgart statt und Aktion Agrar wird dabei sein.

Das alle zwei Jahre stattfindende Glaubensfest mit über 100 000 Besucher*innen ist eins der größten gesellschaftlichen Diskussionsforen in Deutschland. Dieses Jahr wird unter dem Motto „damit wir klug werden“ eingeladen, über eine gerechte Gestaltung einer globalisierten Welt, der Bewahrung der Schöpfung und der Würde des Menschen zu debattieren und einzumischen.Das fünftägige Programm umfasst rund 2.500 Veranstaltungen, darunter Konzerte, Workshops, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen, auf denen hochrangige Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kirche vertreten sind.

Auf dem Markt der Möglichkeiten – der Messe der Zivilgesellschaft, wird Aktion Agrar mit einem Erlebnisstand die Agrarwende zum Thema machen. Wir bieten einen Gesamteinblick in die Landwirtschaft von heute, mit ihren Problemen und Potentialen, bieten Mittmach-Ideen und Diskussionsstoff, und stellen unsere brandneue Kampagne vor. Das sollte sich niemand entgehen lassen! Du findest uns im Zentrum Mobilität, Energie und Ressourcen.

Also komm vorbei – vom 3. – 7. Juni. Diskutiere, feiere und sende ein Signal an das parallel stattfindende G7 Treffen, dass ein „weiter wie bisher“ keine Lösung ist!