22. August 2019 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Sommertipps

Dieser Spätsommer und Herbst hat es in sich!

Bevor wir im September richtig loslegen mit unserer neuen Kampagnen und vielen neuen Aktionen schlagen wir hier einige Termine vor, die für Schwung sorgen können bei der Agrarwende!

Vier Demos und Aktionen, die Dich interessieren könnten:

 

Demo in Dresden am 23.08

Demo in Erfurt am 28.09.

Demo zur GAP in Strassburg am 22.10.

Camp und Aktionen zu Landwirtschaft und Klimaschutz „Free the Soil“ vom 19.-25.09.

Und hier finden sich noch einige Fakten und Hintergründe – gute Motivation für eigene Aktionen und Demo-Teilnahmen:

Zum Bericht des Weltklimarates schreibt die Süddeutsche

Zu Klimafolgen in Europa

Bauernstimme zur Europäischen Agrarpolitik

Nabu zur Europäischen Agrarpolitik und dem Einfluss der Lobbygruppen

Bis bald!

 

 

 

 

 

Viele Bilder und Eindrücke

Wenige Tage nach der Fahrradtour entlang des Grünen Bandes gibt es nun einen ersten Rückblick mit schönen Fotos und kurzen Texten.

https://www.aktion-agrar.de/radtour-rueckblick-in-wort-und-bild/

Viel Vergnügen!

18. Juli 2019 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Aktion Agrar unterwegs

Auf Fahrrädern erkunden wir in Etappen von täglich zwischen 50 und 75 Kilometern den ländlichen Raum zwischen Lüneburg und Wolfenbüttel – insgesamt 330 Kilometer entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.

22 Menschen sind „on the road“ dabei und machen Halt an vielen interessanten Orten. Hinter uns liegen abwechslungsreiche Tage, gesprächsintensive Abende und die ersten fünf Nächte in einem Heuhotel, im politisch engagierten wendländischen Gasthof Meuchefitz und in mehreren gastfreundlichen Gemeindehäusern.

So erfuhren wir am Montag in Quickborn, wie ein kleinerer Schweinemastbetrieb dazu kam, sein ganzes Dorf mit Wärme einer Biogasanlage zu versorgen. Er produziert aus Mais, Gülle und Bioabfällen Wärme und Strom. Durch freundliche Kommunikation, faire Preise und großes Engagement überzeugte er die Nachbarn und konnte nach und nach immer mehr Häuser an sein Fernwärmenetz anschließen.

Eine beispielhafte Geschichte aus der Region, die bis heute Widerstand leistet gegen die Endlagerung von Atommüll im Gorlebener Salzstock. Ganz in dessen Nähe erzählten uns dann auch langjährige Aktivist*innen von der inzwischen 30jährigen Tradition des Gorlebener Gebets und von den vielen Initiativen, die sich dem Transport von 113 Castorbehältern entgegenstellten. Die Transportbehälter mit hochradioaktivem Atommüll warten heute in oberirdischen, beispielsweise gegen Flugzeugunfälle völlig ungeschützten „Kartoffelscheunen“ auf eine unmögliche Endlagerung. Aus der Anti-Atom-Bewegung entstand im Wendland eine bunte kulturelle Vielfalt und ein – weiterhin dünn besiedelter – Landkreis mit ganz besonderer Lebendigkeit.

Eine Schafbäuerin machte die Gruppe mit der Wollverarbeitung vertraut und der Schwierigkeit, die wertvolle Wolle auf den Markt zu bringen, weil beinahe alle Strukturen dafür über Jahre verschwunden waren.

Ein Demeter-Bauer nahm uns alle auf seinen Hänger und fuhr die ganze Gruppe mit dem Traktor zu seinen Gemüsefeldern. Er zeigte unterwegs, was das zweite Trockenjahr in Folge mit den Feldern macht und wie unberechenbar auch nach 30 Berufsjahren Kartoffelschädlinge sein können.

Immer wieder säumen die alten DDR-Wachtürme unseren Weg. Wir sprachen mit vielen Menschen über ihre Erinnerungen an die Grenze, machten einen Stop am Grenzmuseum bei Schnega und bewundern die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Grünen Bandes, des ehemals tödlichen Grenzstreifens, der in einer der letzte Amtshandlungen der letzten DDR-Regierung zum Naturschutzgebiet gemacht wurde.

Es ist toll, gemeinsam unterwegs zu sein! Bisher durften wir uns über freundliches Wetter und viel Rückenwind freuen. Intensive Gespräche und die Vorbereitung einer gemeinsamen Aktion zum Thema Saatgut gehören zu den bunten Tagen ebenso wie die Freude an der Bewegung und den Begegnungen mit engagierten Menschen in der Landwirtschaft.

5. Juli 2019 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Rad.Land.Fluss – komm mit!

Unsere Radtour startet am 13. Juli 2019 in Lüneburg, weiter geht‘s sieben Tage lang durch die Heide, das Wendland, entlang der Elbe und über Wolfsburg nach Wolfenbüttel. Wir übernachten in einem Heuhotel, einem alternativen Tagungshaus und in mehreren Gemeindehäusern.

Gemeinsam mit unseren Partner*innen stellen wir drei Themen in den Mittelpunkt: Die Grenzöffnung vor 30 Jahren, die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft und die Energiewende.
Das Grüne Band erstreckt sich von Nord nach Süd an der ehemaligen Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland. Diese Region hat viel erlebt – und konnte ihren Namen behalten, weil Natürschützer rechtzeitig aus dem ehemals brutal bewachten Grenzland einen wertvollen Rückzugsort für Tiere, Pflanzen und Naturliebhaber*innen machten.
Wir radeln durch das Wendland und bis zum Atommüllschacht in der Asse bei Wolfenbüttel. Beide Orte stehen für langjährige erbitterte Auseinandersetzungen um die künftige Energieversorgung. Für Mut und Kreativität, „Nein“ zu sagen zu einer Risikotechnologie, die nicht nur bei den bekanntesten Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima viele Opfer forderte, und Alternativen voran zu bringen.
Außerdem haben wir mehrere Begegnungen organisiert mit biologisch und konventionell wirtschaftenden Landwirt*innen. Wir kommen ins Gespräch über Direktvermarktung, Biogasanlagen, Saatgut und Auswege aus dem Höfesterben.

Bist Du dabei? Noch sind wenige Plätze frei:
https://www.aktion-agrar.de/anmeldung-aktionsradtour-saatgut/

Aktion Agrar organisiert die Tour zusammen mit der Evangelischen Jugend auf dem Lande und dem Arbeitskreis Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

28. Juni 2019 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Bio und konventionell – der Unterschied schrumpft

… und das ist nicht nur eine gute Nachricht.

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8. Mai 2019 Kommentare sind deaktiviert Jasmin Breemann
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Bienenglück in Brandenburg

Das Volksbegehren in Bayern hat Mut gemacht. Sogar so viel, dass in Brandenburg eine Volksinitiative mit einem ähnlichen Vorhaben gestartet ist. Auch hier geht es um Artenvielfalt und die Landwirtschaft. Das bayrische Volksbegehren, das 1,7 Millionen Menschen mobilisiert hat, zeigte, dass auch eine zunächst ablehnende Landesregierung einen Gesetzesvorschlag komplett übernehmen kann, wenn die Dynamik groß genug ist.

Nun helfen auch wir mit und unterstützen die Brandenburger Volksinitiative, damit sich für die Insekten, Vögel und Bauernhöfe etwas zum Positiven ändert.

Also alle Brandenburger*innen: Aufgepasst! Ihr könnt vor Ort direkt aktiv werden. Wie das am effektivsten geht, erfährst du auf der Website der Volksinitiative. Und alle Nicht-Brandenburger*innen: Wir würden uns sehr freuen, wenn auch in anderen Bundesländern so viel Engagement auftreten würde und einige Länder nachziehen.

Wir halten Euch gerne auf dem Laufenden – und wünschen den Aktiven in Brandenburg viel Energie und viel Erfolg!

12. April 2019 Kommentare sind deaktiviert Jasmin Breemann
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Jetzt online: Hintergrundrecherchen zum Pestizidausstieg in Indien

Nachdem wir noch einige Erkenntnisse aus Gesprächen beim World Organic Forum eingearbeitet haben, können wir hier nun endlich unsere fertige Studie zum Pestizidausstieg in Andhra Pradesh vorstellen. (mehr …)

8. April 2019 Kommentare sind deaktiviert Jasmin Breemann
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Ein super Einstieg in den Frühling!

Man hat es in einigen Publikationen vielleicht schon gesehen, neben “Der Zeit” berichteten auch einige lokale Medien, dass das bayrische “Volksbegehren zur Artenvielfalt” nicht nur eine überwältigende Zahl an Unterschriften erlangte – der Gesetzesvorschlag der Initiator*innen wird nun genau so in das bayrische Naturschutzgesetz übernommen.

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11. März 2019 Kommentare sind deaktiviert Jasmin Breemann
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23. März: Aktion Agrar in Demostimmung

Am 23. März heißt es wieder für die Agrarwende auf die Straße zu gehen. Diesmal in Oldenburg.

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9. März 2019 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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14. März: Politischer Marktimbiss auf dem Bonner Stadt.Land.Markt

Was willst du denn im Supermarkt? Da kennt dich doch niemand!
Komm zum politischen Marktimbiss, am Donnerstag, den 14. März auf den Markt von Stadt.Land.Markt in die Bonner Altstadt.

Gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern aus dem Umland sprechen wir über die Zukunft von regionalem Essen, diskutieren die tollen Einkaufs-Alternativen die es schon gibt – und stärken uns gemeinsam für die Herausforderungen in Sachen Regional- und Direktvermarktung.

Nach den wilden Karneval-Tagen wollen wir mit Euch das Globalisierungsfasten einläuten: Denn wenn nur fünf Konzerne 90% des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland kontrollieren, ist es fast ein Akt des Widerstandes, auf dem Bauernmarkt einzukaufen. Wir suchen Begegnungen, Austausch und andere Perspektiven auf unser Essen: Es ist Zeit, uns mit den Menschen an einen Tisch zu setzen, die unsere Lebensmittel produzieren.
Auf dem politischen Marktfrühstück geht der Einkauf in Austausch über. Bist Du dabei?

Zu Tisch sitzen und sprechen:

Dorle Gothe, Regionalwert AG Rheinland
Anna Wißmann, Netzwerk der Ernährungsräte
Monika Rönn, SoLaWi Rheinland-Obst/ Obsthof Rönn
Carolin Sonnichen, Orga-Team Foodsaver Bonn
Lothar Seifen, Hof Seifen, Marktaussteller auf dem Bauernmarkt

Beginn: ab 16 Uhr, in der Adolfstraße 28 c, 53111 Bonn
(im ersten Stock des Gemeindezentrums der St. Marien Kirche)

Kulinarisch unterstützt werden wir von Henrik Röminger, der in seinem Food-VW Bulli auf dem Leyenhof bei Bonn das Bistro betreibt. Auf dem Markt findet ihr für alle Wünsche am Donnerstagnachmittag etwas.

Wir veranstalten den Imbiss gemeinsam mit Stadt.Land.Markt e.V. die sich dafür einsetzen, Manufakturen und landwirtschaftlichen Erzeugern einen weiteren Absatzmarkt für ihre Produkte anzubieten und Stadtbewohnern einen besseren Zugang zu gesunden, in der Umgebung produzierten Lebensmitteln zu ermöglichen.