20. September 2015 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Fragen zum deutschen Bauernverband – Zeit für Streit

Am Freitag, den 18. September mobilisierte der Bauernverband zur Demonstration gegen die Agrarpolitik in Niedersachsen nach Hannover. „Perspektive statt Agrarwende“ hatten die Veranstalter auf Banner gedruckt. Sie forderten von Minister Meyer eine Abkehr von seiner Agrarwende-Politik und beklagten Belastungen, Verdächtigungen und Anschuldigungen, die das Leben auf den Höfen „wie Mehltau“ lähmten.

Dass dies nicht die einzige Sichtweise ist, zeigte schon vor der Demonstration die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft mit einer kritischen Pressemitteilung. Landesvorsitzender Ottamr Ilchmann warf den Veranstaltern ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver der agrarindustriell verflochtenen Bauernverbandsspitze vor. Mehr dazu: Artikel bei Top-Agrar zur Demo und Kritik

Wir haben die Gelegenheit genutzt, einige Argumente zum Bauernverband zusammen zu stellen, die ein gutes Rüstzeug sein könnten, für spannende Diskussionen oder weitere eigene Recherchen.

Denn der Bauernverband
* … ist „ein Industrieverband wie andere auch“ – und kann auf den ADAC-Effekt setzen, der ihm viele Mitglieder beschert.
* … tut nur so, als ob er die Interessen sämtlicher Betriebe verträte – und hat eine eigenwillige Definition von „Familienbetrieben“.
* … ist besonders eng vernetzt mit der Agrarindustrie – und torpediert in deren Interesse Veränderungen der Europäischen Agrarpolitik, ohne die die Agrarwende kaum umsetzbar ist.

Mehr dazu hier in unserer Streithilfe zum Deutschen Bauernverband

 


Bild: © Aktion Agrar / Maria Dorn

15. September 2015 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Aktion in Cottbus und Drebkau

Ein riesiges rosafarbenes Kreuz auf dem Cottbuser Marktplatz: Gemeinsam warben Aktivist*innen am 13.09. für das Brandenburger Volksbegehren gegen Massentierhaltung. Aktion Agrar hatte Informationen zum Agrarindustriellen Straathof dabei und im Rahmen des Aktionswochenendes unter dem Motto: „Mahlzeit. Gutes Essen ohne Tierfabriken“ gab es leckere Häppchen ohne Tierfabrik-Zutaten. Am Nachmittag mahnte das rosa „X“ vor dem Megastall des Schweinebarons Adrian Straathof. Eine Bildersammlung gibt es hier: http://bit.ly/aktionagrar.

Brandenburger*innen können hier ganz einfach Briefwahlunterlagen bestellen, um sich am Volksbegehren zu beteiligen: Link zum Bestell-Formular

 


Bild: Aktion Agrar

 

27. August 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Volksbegehren „Stoppt Massentierhaltung!“

Derzeit tut sich einiges in der Bewegung gegen Massentierhaltung. Immer mehr Menschen machen sich gegen Tierfabriken stark und beeinflussen die gesellschaftliche Diskussion um diese nicht zukunftsfähige Form der Landwirtschaft. Dieses Jahr schaut diese bundesweite Bewegung gespannt nach Brandenburg wo das erste Volksbegehren gegen Massentierhaltung an Fahrt gewinnt.

Die Hauptforderungen des Aktionsbündnisses sind die ausschließliche Förderung von Ställen die art- und tiergerecht sind, das Verbot des Kupierens von Schwänzen und Schnäbeln, das Aufstellen eines Tierschutzbeauftragten im Land Brandenburg sowie das Klagerecht für anerkannte Tierschutzverbände.

34.000 Brandenburger*innen hatten im letzten Jahr die Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“ unterzeichnet, doch im März 2015 wurden die Forderungen vom Landtag abgelehnt. Das Aktionsbündnis macht trotzdem weiter. Am 15.07.2015 starteten sie ein Volksbegehren, das bis Januar 2016 80.000 Stimmen gegen Tierfabriken sammeln muss. Abstimmen dürfen alle wahlberechtigten Bürger*innen Brandenburgs über die Zukunft der Megaställe in Brandenburg. Schon jetzt, eineinhalb Monate nach dem Starten des Volksbegehrens unterstützen schon wieder mehr als 10.000 Menschen die Forderungen.

Ab dem 1.Oktober tourt der OMNIBUS für direkte Demokratie, eine der Trägerorganisationen, durch Brandenburg um über das Volksbegehren zu informieren und um Anträge auf Briefeintragung der Bürger*innen zu sammeln. Schon bei der Volksinitiative konnten mit dem OMNIBUS mehrere Tausend Unterschriften gesammelt werden.
Wir freuen uns riesig darauf, am 5. Oktober in Hennigsdorf und am 6. Oktober in Bernau mit dem OMNIBUS mit unterwegs zu sein um das Aktionsbündnis bei der Bestellung der Briefwahlunterlagen für Interessierte zu unterstützen. Unsere Kampagne „Die dunkle Seite der Mast“ haben wir natürlich auch im Schlepptau – mit Flyern, Buttons und Unterschriftenlisten.

Mehr Informationen zum Volksbegehren findest Du unter: www.volksbegehren-massentierhaltung.de

6. Juli 2015 Kommentare sind deaktiviert Jutta Sundermann
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Kampagnenstart für eine Leere Tonne

Leere Tonne – Wegwerfstopp für Supermärkte
Am Freitag, den 3. Juli startete Aktion Agrar zusammen mit foodsharing und der Slow Food Jugend Deutschland eine Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung. Mitinitiatoren sind der bekannte Dokumentarfilmer Valentin Thurn („Taste the waste“) und der Geld-Boykottierer und Autor Raphael Fellmer.

18 Millionen Tonnen wertvoller Lebensmittel landen allein in Deutschland jährlich auf dem Müll.
Lebensmittel, deren Herstellung viel Arbeit macht, wertvolles Wasser und eine Menge Energie benötigt – und die teilweise um die halbe Welt transportiert werden, um hier auf dem Müll zu landen.
Obwohl der Bundestag schon 2013 beschloss, diese ungeheure Menge bis 2020 um die Hälfte zu reduzieren, geht es nicht richtig voran.
Valentin Thurn sagte: „Es passiert jedoch wenig und die Regierung konzentriert sich einseitig auf die Verbraucher. Dabei kommt Supermärkten eine Scharnierfunktion zu: Sie werfen selbst viele Tonnen essbarer Lebensmittel weg. Und sie entscheiden durch ihre Beschaffungspraxis mit darüber, wie viel Gemüse als unverkäuflich deklariert auf den Äckern verbleibt. Durch ihre Werbung und Kaufanreize mittels Sonderangeboten und Großgebinden beeinflussen sie schließlich auch, ob Konsument*innen mehr nach Hause tragen, als sie eigentlich benötigen.“

Unsere Motivation: In Frankreich gibt es seit Mai diesen Jahres ein Gesetz, dass es Supermärkten verbietet, Lebensmittel wegzuwerfen. Dort müssen Lebensmittelhändler nun unverkaufte Ware vergünstigt anbieten sowie an soziale Organisationen über Abnahme-Vereinbarungen weitergeben. Die Verfütterung an Tiere soll ermöglicht werden. Was nicht mehr für den Verzehr geeignet ist, soll als letzte Möglichkeiten getrennt der Kompostierung oder über Biogasanlagen und Müllverbrennungen energetisch verwertet werden.
Wir meinen: Es ist höchste Zeit, auch hier ein solches Gesetz auf den Weg zu bringen.

22. Juni 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Weitere Razzien in Straathof-Anlagen

Die Betriebe des Straathof Konzerns sind weiterhin im Visier der Behörden: Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Augsburg wurden letzten Mittwoch die beiden bayerischen Straathof-Anlagen, Reichertsweiler Hof und Gut Sternbach, von der Polizei und den Veterinärbehörden durchsucht. Rund 100 Personen waren seit früh morgens an dem Einsatz beteiligt. Der Verdacht: Tierquälerei und Verstoß gegen Hygienevorschriften.

Im Fokus der Ermittlungen stehen vier Verantwortliche der Betreibergesellschaft. Beide Betriebe gehören der Straathof-Strehle GmbH an, deren Geschäftsführer war noch bis Januar Adrianus Straathof, nun haben dort Franz Josef Bleichner und Bartholomeus Goumans das Sagen.

Nachdem vergangenen Dezember der Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt ein Tierhaltungsverbot gegen Straathof ausgesprochen hatte, wurden auch die beiden bayerischen Betriebe kontrolliert und die Behörden im Landkreis Donau-Ries prüften, ob das Tierhaltungsverbot auch für Bayern gelten könnte. Auf den Kontrollergebnissen im Dezember basieren nun die Durchsuchungen.

Zur gleichen Zeit wurden letzten Mittwcoh auch Straathof-Büros in Gladau, Sachsen-Anhalt durchsucht. Dort befindet sich der Firmensitz der Straathof-Strehle GmbH. Laut dem Unternehmen wurden Unterlagen zu Veterinärsrechnungen und Lebenszyklen der Tiere mitgenommen. Gladau ist der Firmensitz vieler Straathof-Tochterfirmen und auch der der Straathof-Holding, bevor sie ins brandenburgische Ziesar umzog. Ein Einbruch in die gladauer Büros sorgten vergangenen Februar für aufsehen.

Ein bundesweites Tierhaltungsverbot für Straathof wird zur Zeit vor dem Verwaltungsgericht Magdeburg verhandelt. Die hier sichergestellten Beweise müssen nun genutzt werden, um das Berufsverbot endgültig durchzusetzen.

Aktion Agrar fordert die Behörden der Landkreise auf, sich über ihre Ermittlungen im Fall Straathof auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Mach mit!

 

Mehr Informationen zum Straathof-Imperium

 


Mehr Informationen zur Razzia: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Tierquaelerei-im-Schweinestall-So-lief-die-Razzia-der-Polizei-ab-id34443107.html

Bild: blu-news.org / CC

16. Juni 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Der Prozess um das Tierhaltungsverbot geht weiter

Der Prozess rund um das Straathof-Imperium wird bald weitergehen. Medienberichten zu Folge hat der Landkreis Jerichower Land bei Magdeburg am Montag die Wiederaufnahme der Verhandlungen um die Verstöße Straathofs gegen die Tierschutzbestimmungen beantragt. Seit Februar ruht der Prozess auf Wunsch beider Parteien. Einen genauen Termin für den Verhandlungsbeginn gibt es bisher noch nicht.

Es handelt sich hierbei um das brisante Hauptsacheverfahren, welches für Straathof mit einem Tierhaltungsverbot enden könnte. Derselbe Landkreis hatte letzten November ein sofortiges Tierhaltungsverbot gegen Adrianus Straathof ausgesprochen, welcher im Eilverfahren dagegen geklagt hatte. Das Oberverwaltungsgericht Magdeburg entschied im April, das Verbot vorläufig auszusetzen und den Ausgang dieses Hauptsacheverfahrens abzuwarten.

In dem kommenden Prozess geht es um viel. Ein Tierhaltungsverbot würde für den Schweinebaron bedeuten, dass er keine Verantwortung mehr für Tiere übernehmen darf und einem Berufsverbot gleichkommen. Die Schließung weiterer Straathof-Anlagen würde in greifbare Nähe rücken. Der Agrarinvestor hat allerdings vorgesorgt und die wichtigsten Posten in seinem Schweineimperium schon jetzt an Strohmänner vergeben. Wie er das Firmengeflecht neu geordnet hat, siehst Du in unserer Karte des Schweineimperiums.

Der Ausgang des Prozesses wird Signalwirkung auf die gesamte Fleischbranche haben, Tierhaltungsbedingungen in Deutschland nachhaltig beeinflussen und die Weichen für Bauernhöfe statt Agrarfabriken stellen. Jetzt ist der Moment, Druck aufzubauen und die Behörden anderer Landkreise zu ermutigen, mehr Beweise gegen Straathof auf den Tisch zu legen. Es wurden bereits unzählige gesammelt, weitere sollten nicht schwer zu finden sein.

 

Unterschreibe jetzt, um das Tierhaltungsverbot auf den Weg zu bringen!

Mehr Informationen den Entwicklungen im Straathof-Prozess findest Du hier.

 

 


© Bild: Davidlohr Bueso / CC https://www.flickr.com/photos/daverugby83/

28. Mai 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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UN Antibiotika-Strategie

Die Weltgesundheits-Orgnisation (WHO) hat am Dienstag nach Pfingsten ihren globalen Aktionsplan gegen Antibiotikaresistenzen verabschiedet. Die UN Organisation nennt die stark anwachsenden Resistenzen von Bakterien gegen Medikamente eine ernst zu nehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit. Rund 700.000 Menschen sterben jährlich weltweit nach Angaben der Organisation an den Folgen resistenter Keime. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Gleichzeitig werden kaum neue Arzneimittel entwickelt. Die WHO warnt vor einem „post-antibiotischen“ Zeitalter.

Die Ziele des Aktionsplans sind die Vermeidung von Krankheiten ohne den Einsatz von Antibiotika, die korrekte Anwendung von Antibiotika in der Human- und Tiermedizin, mehr Überwachung und Forschung sowie Aufklärung der Öffentlichkeit, Ärzte, Veterinäre und Landwirte. Denn Antibiotika werden oft falsch und viel zu häufig angewendet.

In vielen Ländern verschärft die Gabe von Antibiotika als Wachstumsförderer und rein prophylaktische Maßnahme in der Tierhaltung die Lage noch. Beides ist in Deutschland verboten, dennoch bekommen hierzulande die Tiere mehrmals in ihrem kurzen Leben Antibiotika verabreicht. Besonders gefährlich sind die ganz großen Tierhaltungsanlagen: wenn ein Tier im Stall erkrankt, bekommen gleich alle die Arznei. So werden einem Schwein im Schnitt 3,4 Mal im Leben Antibiotika verabreicht, neun von zehn Puten sind in ihrem wenige Monate kurzen Leben betroffen. Massentierhaltung macht krank – ohne Antibiotika würden viele Tiere gar nicht bis zur Schlachtung überleben.

Heute entstehen in Krankenhäusern und Ställen immer neue resistente Keime. Eigentlich gut behandelbare Krankheiten wie eine Lungenentzündung oder ein entzündeter Blinddarm enden dann tödlich – wie vor hundert Jahren, als Antibiotika noch nicht zur Verfügung standen.

Die WHO warnt, dass insbesondere in den Ländern mit den niedrigsten Einkommen die Datenlage schwach ist und in etlichen Staaten die Werbungs-Ausgaben der Pharmaindustrie die Aufklärungsbudgets der Regierungen übersteigen. Sie ruft nun alle Staaten dazu auf, eigene nationale Aktionspläne zu entwickeln. Dazu gehört die Etablierung eines Überwachungssystems der Resistenzen, konsequente Regulierungen zur Verschreibung, Vergabe und Zulassung von Antibiotika, und sowohl Gesetze als auch ökonomische Anreize für einen reduzierten Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft.

Jetzt ist die Politik gefragt. Angela Merkel hat Antibiotikaresistenzen zum Schwerpunktthema des G7-Gipfels am 7. und 8. Juni gemacht. Die Zeit ist reif, die Weichen für eine zukunftsfähige Tierhaltung zu stellen – und das geht nur ohne Tierfabriken.

 

© Bild: Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library /CC

13. Mai 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Von wegen Agrarwende…

Auf europäischer Ebene ist der Schwung der Bewegung für die Agrarwende noch nicht angekommen. Drei Schlaglichter einer Aktion-Agrar-Brüssel-Reise in der ersten Mai-Woche: (mehr …)

20. April 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Tierhaltungsverbot: jein

Im November 2014 hatte der Landkreis Jerichower Land dem niederländischen Schweinezüchter das Halten von Tieren verboten. Das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt setzte nun das bundesweit geltende Tierhaltungsverbot vorläufig außer Vollzug. 

Die Voraussetzungen für eine sofortige Vollziehung des Berufsverbotes lägen nicht vor. „Selbst die hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Klageverfahren in der Hauptsache zum Nachteil des Betroffenen ausgehen wird, reiche nicht aus, um die Umsetzung der Maßnahme vor der endgültigen Klärung ihrer Rechtmäßigkeit im Hauptsacheverfahren zu rechtfertigen“ so das Oberverwaltungsgericht.
Schwer wiege, dass die Behörden anderer Bundesländer bisher noch keine so schwerwiegenden Verstöße festgestellt hätten. Die Straathof-Gruppe unterhält derzeit 25 Anlagen in Sachsen, Sachsen/Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern und Bayern.

Adrianus Straathof, einer der größten Schweineproduzenten Europas hatte über Jahre hinweg gegen den Tierschutz verstoßen. Er hatte zunächst vergeblich eine aufschiebende Wirkung zur Umsetzung des Verbots beantragt und zum Jahreswechsel in vielen seiner Betriebe seine Funktion als Geschäftsführer aufgegeben.

Aktion Agrar fordert: Straathof darf keine Tiere mehr halten und es muss verhindert werden, dass er mit seinem unübersichtlichen Firmengeflecht und Strohmännern in deren Geschäftsführungen letztlich weitermachen kann wie bisher.

Hier geht’s zu unserer Pressemitteilung…

Hier geht’s zur Pressemitteilung des OVG Sachsen-Anhalt…

© Bild: Stefan Bröckling (cc)

1. April 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Satte 10 Millliarden?

Wie wird die Welt im Jahre 2050 satt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Valentin Thurn in seinem neuen Dokumentarfilm 10 Milliarden. In einer Reise um die Welt erkundet er die vielen verschiedenen Akteure der globalen Nahrungsmittelproduktion – von Bayer Crop Science zu Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Indien. Zwischen technischen Innovationen für intensivere Landwirtschaft und alternativen, sogar traditionellen Methoden wird versucht, Auswege aus der Ernährungskrise zu finden, die unausweichlich auf uns zu zukommen scheint, und für viele Menschen bereits Realität geworden ist. Unbedingt sehenswert!

Kinostart ist am 16. April.

Den Film nutzen Aktion Agrar und Attac, um die globale Ernährungsfrage im Kontext des Welthandels zu diskutieren. Ein Flyer mit witzigen Aufklebern wird die Kinotour begleiten. Denn massive Produktionssteigerung und Export-Orientierung, in deren Zeichen die Handelsabkommen der EU mit Kanada und den USA (CETA und TTIP) stehen, werden den wachsenden Welthunger nicht stillen.

Wir fordern eine Agrarwende und die Umkehr in der Handelspolitik. Hilf jetzt mit, die Abkommen TTIP und CETA zu stoppen!

Läuft der Film in Deiner Stadt? Möchtest Du die Flyer bestellen und selbst verteilen? Bitte bei info@aktion-agrar.de bestellen.

Hier gehts zu den Daten der Kinotour mit Valentin Thurn

10 Milliarden-Flyer zum Downloaden

 

Wenn wir bei Freihandelsabkommen das Essen
wie eine normale Ware behandeln, sind zukunftige
Hungerkrisen vorprogrammiert.“
– Valentin Thurn