13. Mai 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Von wegen Agrarwende…

Auf europäischer Ebene ist der Schwung der Bewegung für die Agrarwende noch nicht angekommen. Drei Schlaglichter einer Aktion-Agrar-Brüssel-Reise in der ersten Mai-Woche: (mehr …)

20. April 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Tierhaltungsverbot: jein

Im November 2014 hatte der Landkreis Jerichower Land dem niederländischen Schweinezüchter das Halten von Tieren verboten. Das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt setzte nun das bundesweit geltende Tierhaltungsverbot vorläufig außer Vollzug. 

Die Voraussetzungen für eine sofortige Vollziehung des Berufsverbotes lägen nicht vor. „Selbst die hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Klageverfahren in der Hauptsache zum Nachteil des Betroffenen ausgehen wird, reiche nicht aus, um die Umsetzung der Maßnahme vor der endgültigen Klärung ihrer Rechtmäßigkeit im Hauptsacheverfahren zu rechtfertigen“ so das Oberverwaltungsgericht.
Schwer wiege, dass die Behörden anderer Bundesländer bisher noch keine so schwerwiegenden Verstöße festgestellt hätten. Die Straathof-Gruppe unterhält derzeit 25 Anlagen in Sachsen, Sachsen/Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern und Bayern.

Adrianus Straathof, einer der größten Schweineproduzenten Europas hatte über Jahre hinweg gegen den Tierschutz verstoßen. Er hatte zunächst vergeblich eine aufschiebende Wirkung zur Umsetzung des Verbots beantragt und zum Jahreswechsel in vielen seiner Betriebe seine Funktion als Geschäftsführer aufgegeben.

Aktion Agrar fordert: Straathof darf keine Tiere mehr halten und es muss verhindert werden, dass er mit seinem unübersichtlichen Firmengeflecht und Strohmännern in deren Geschäftsführungen letztlich weitermachen kann wie bisher.

Hier geht’s zu unserer Pressemitteilung…

Hier geht’s zur Pressemitteilung des OVG Sachsen-Anhalt…

© Bild: Stefan Bröckling (cc)

1. April 2015 Kommentare sind deaktiviert Leonie Dorn
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Satte 10 Millliarden?

Wie wird die Welt im Jahre 2050 satt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Valentin Thurn in seinem neuen Dokumentarfilm 10 Milliarden. In einer Reise um die Welt erkundet er die vielen verschiedenen Akteure der globalen Nahrungsmittelproduktion – von Bayer Crop Science zu Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Indien. Zwischen technischen Innovationen für intensivere Landwirtschaft und alternativen, sogar traditionellen Methoden wird versucht, Auswege aus der Ernährungskrise zu finden, die unausweichlich auf uns zu zukommen scheint, und für viele Menschen bereits Realität geworden ist. Unbedingt sehenswert!

Kinostart ist am 16. April.

Den Film nutzen Aktion Agrar und Attac, um die globale Ernährungsfrage im Kontext des Welthandels zu diskutieren. Ein Flyer mit witzigen Aufklebern wird die Kinotour begleiten. Denn massive Produktionssteigerung und Export-Orientierung, in deren Zeichen die Handelsabkommen der EU mit Kanada und den USA (CETA und TTIP) stehen, werden den wachsenden Welthunger nicht stillen.

Wir fordern eine Agrarwende und die Umkehr in der Handelspolitik. Hilf jetzt mit, die Abkommen TTIP und CETA zu stoppen!

Läuft der Film in Deiner Stadt? Möchtest Du die Flyer bestellen und selbst verteilen? Bitte bei info@aktion-agrar.de bestellen.

Hier gehts zu den Daten der Kinotour mit Valentin Thurn

10 Milliarden-Flyer zum Downloaden

 

Wenn wir bei Freihandelsabkommen das Essen
wie eine normale Ware behandeln, sind zukunftige
Hungerkrisen vorprogrammiert.“
– Valentin Thurn