Weidehaltung ist wichtiger denn je!
Sie schützt unsere Lebensgrundlagen!
Nachhaltige Weidehaltung ist weit mehr als eine landwirtschaftliche Praxis – sie ist ein Schlüssel zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen. In einer Welt, die unter der Klimakrise und dem dramatischen Artenverlust leidet, bieten Weiden Rückzugsorte für unzählige Tier- und Pflanzenarten, speichern CO₂ im Boden und erhalten unsere vielfältigen Kulturlandschaften. Sie liefern gesunde, regional erzeugte Lebensmittel und fördern eine Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur funktioniert.
Sie ist Teil der Lösung!
2026 ist das Internationale Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums. Die Vereinten Nationen möchten hiermit ein starkes Zeichen setzen. Denn: Weidetiere sichern weltweit Existenzen und sind ein zentraler Baustein für den Klima-, Boden- und Artenschutz. Grasland – oft unterschätzt – ist eine Kohlenstoffsenke und Hotspot der biologischen Vielfalt. Die Zeit zum Handeln ist jetzt – für eine gerechte, vielfältige und zukunftsfähige Weidewirtschaft, die Mensch, Tier und Natur miteinander verbindet.
Sie steht massiv unter Druck!
Doch genau diese Form der Tierhaltung ist weltweit bedroht. Extremwetter wie Dürren oder Überschwemmungen nehmen zu. Gleichzeitig kämpfen Hirt:innen und Weidetierhalter:innen mit Flächenkonkurrenz, dem Druck durch Hochleistungszucht, Herausforderungen im Tierschutz und Konflikten um Beutegreifer. Unsere Kampagne macht sichtbar, was hinter den Kulissen geschieht – in Deutschland und weltweit – und was es braucht, damit Weidehaltung auch in Zukunft möglich ist: resilient, artgerecht und zukunftsfähig.




Zusammen machen wir uns stark für eine zukunftsfähige Weidehaltung!
Ohne Weide keine Vielfalt – Faire Bedingungen ab 2028!
Gemeinsam mit anderen Verbänden aus Landwirtschaft, Landschaftspflege und Naturschutz fordern wir eine Weiterentwicklung der Gemeinsamen EU Agrarpolitik (GAP) ab 2028 für eine stärkere Unterstützung weidehaltender Betriebe. Weidetiere sichern Artenvielfalt, stärken den Wasserrückhalt und binden Kohlenstoff im Boden. Trotzdem gehen die Weidetierzahlen in Deutschland seit Jahrzehnten zurück – für uns ein alarmierendes Signal. Deshalb braucht es verlässliche, langfristig gesicherte Förderinstrumente und gezielte Unterstützung für Betriebsgründungen und den Generationswechsel. Wir brauchen eine GAP, die Weidehaltung konsequent stärkt!
Weidetierhaltung braucht Perspektive!
Wir haben das gemeinsame Positionspapier der Verbändeplattform GRÜNLAND unterzeichnet, dem rund 174 Verbände aus Landwirtschaft und Naturschutz angehören. Gemeinsam fordern wir eine langfristige wirtschaftliche Perspektive für die Weidehaltung, eine Nationale Weidestrategie sowie eine Ausweitung der GAP-Förderung von Weidetieren. Besonders wichtig ist uns der Erhalt des Dauergrünlandschutzes, den die EU-Kommission ab 2028 streichen will – denn Beweidung mit Schafen, Ziegen, Rindern oder Pferden ist eines der wirksamsten Instrumente für Arten- und Biotopschutz.
Das Bündnis für Weidelandschaften und Hirtentum

Aktuell stehen Weidelandschaften, die Tierherden und ihre Menschen vor großen Herausforderungen. Daher haben wir uns als breites Bündnis mit über 40 Mitgliedern zusammengefunden – darunter Praktiker:innen, Organisationen aus dem Bereich Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe sowie engagierte Einzelpersonen. Gemeinsam möchten wir uns für die Belange der Weidelandschaften und des Hirtentums in Deutschland einsetzen.
Unser gemeinsames Ziel ist es, Perspektiven ohne Abhängigkeiten zu schaffen – gesellschaftlich, ökologisch und wirtschaftlich.
Auf der Bündnis-Webseite findest du viele Infos und Veranstaltungen:
Unsere Materialien – zum Informieren und weiterverbreiten
NEWS zur Kampagne „Zukunft braucht Weide!“
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