Michael Krack

11. Juni 2020 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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Für ein globales Moratorium auf Gene Drives

Gene Drive Organismen sind die vielleicht gefährlichste Anwendung von Gentechnik, die bisher entwickelt wurde. Gemeinsam mit unseren Freund*innen von Save our Seeds können wir die Forderung nach einem globalen Moratorium auf Freisetzungen von Gene Drive Organismen auf die EU-Agenda setzen.

Jetzt ist die Chance dafür da, denn Mitte Juli findet ein wichtiges EU-Expert*innen-Treffen statt, bei dem zwei Vertreter*innen der Zivilgesellschaft dieses wichtige Thema einbringen, wenn sie unseren Zuspruch bekommen.

Deshalb bitten wir um eure Unterstützung und freuen uns, wenn ihr den Aufruf weiterleitet und die Petition teilt.

 

 

Hier Petition unterzeichnen: www.stop-genedrives.eu/petition

 


Gene Drives – Artensterben dank Gentechnik?

Eine Million Arten sind derzeit vom Aussterben bedroht und die Menschheit steht vor der Herausforderung, dieses von ihr verursachte 6. Massensterben in der Geschichte unseres Planeten zu stoppen. In dieser Situation wurde im Jahr 2013 eine neue Technologie namens „Gene Drive“ entwickelt, die es ermöglicht, künftig ganze Arten auf gentechnischem Wege in die Selbstzerstörung zu treiben oder auch umzuprogrammieren.

Gene Drive Organismen (GDO) werden im Labor gentechnisch so verändert, dass sie eine neue genetische Eigenschaft an alle ihre Nachkommen vererben – selbst wenn dies ihr Überleben verhindert. Damit werden die natürlichen Regeln der Evolution außer Kraft gesetzt.

Einmal in die Natur freigesetzt, setzen GDO dann eine nicht mehr zu kontrollierende Kettenreaktion in Gang. Alle Nachkommen eines GDO (nicht wie in der Natur üblich 50%) sind Träger der neuen Eigenschaft sowie des Manipulationsmechanismus (CRISPR-Cas), der erzwingt, dass sich diese Vervielfältigungs-Kaskade in allen folgenden Generationen wiederholt. In Laborversuchen führten GDO, die nur männliche Nachkommen erzeugten, bereits nach wenigen Generationen zum Zusammenbruch der Insekten- und Mauspopulationen

Das Verhalten und die Mutation von GDO in der Natur lässt sich nicht vorhersagen oder kontrollieren. Höchstwahrscheinlich würden sie grenzüberschreitend alle Ökosysteme besiedeln, in denen sie lebensfähig sind. Im schlimmsten Fall könnte also schon die Freisetzung weniger GDO das Aussterben oder aber flächendeckende Veränderung ihrer eigenen Art und nahe verwandter Arten verursachen und dabei ganze Nahrungsnetze und Ökosysteme gefährden.

Diese Gene Drive Technologie eröffnet eine neue Dimension der Gentechnik

Als mögliche Ziele werden bisher vor allem krankheitsübertragende Insekten und invasive Arten genannt. Erste Anwendungen zielen auf die Ausrottung von Mäusen, Ratten und Stechmücken. Einmal als Instrument zur Ausrottung oder gentechnischen Veränderung wildlebender Arten akzeptiert, sollen Gene Drives aber vor allem in der industriellen Landwirtschaft etwa als neuartige Pestizide gegen Tiere und Pflanzen eingesetzt werden. Die Patentschriften der Erfinder*innen sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache.

 

Handeln, bevor es zu spät ist

Bisher sind noch keine Gene Drive Organismen in die Natur freigesetzt worden. Wir alle können mithelfen, dass es so bleibt! Immer mehr Menschen, Organisationen und politische Institutionen fordern ein Verbot oder Moratorium. Wenn wir jetzt nicht handeln und jeglichen Freisetzungen einen Riegel vorschieben, gibt es irgendwann kein Zurück mehr.

Deshalb nochmal die Bitte: Helft mit euren Unterschriften, ein globales Moratorium gegen die Freisetzung von Gene Drive Organismen durchzusetzen und geplante Freisetzungsversuche zu stoppen!

 

Danke für eure Unterstützung!

 

 


Hier Petition unterzeichnen: www.stop-genedrives.eu/petition

Mehr zu Gene Drives erfahren: www.stop-genedrives.eu

Erklärfilm: Was sind Gene Drives? https://youtu.be/hTDHs8UuPCU

15-minütige Dokumentation zur Gene Drive Technologie mit Statements von internationalen Expert*innen und des Erfinders, Kevin Esvelt, zu ökologischen Risiken, sozialen Folgen, Anwendungen und notwendigen gesetzgeberischen Schritten: https://youtu.be/PLt6ILhQZ7E

6. Juni 2020 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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Jetzt anmelden zur Aktionsradtour 2020

Mit Rad und Tag geht’s dieses Jahr vom 15.-20. September durch Sachsen-Anhalt vom Harz bis zur Altmark. Die Anmeldung ist vorerst offen bis zum 14.6., alle Infos zur Anmeldung gibts hier.

19. Mai 2020 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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GAP-Aktionswochen vom 19.5.-16.6.2020

Jetzt sitzen die Verhandlungsführer*innen im EU-Parlament wieder zusammen und wollen Fakten für die nächsten Jahre schaffen. Deshalb rufen wir gemeinsam mit der europäischen Kampagne #GoodFoodGoodFarming zu GAP-Aktionswochen auf – werde Teil des Protests!

16. Mai 2020 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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Ganz wichtiger Etappensieg gegen Patentierung von Pflanzen und Tieren

Die Große Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes in München hat am 14.05.2020 entschieden, dass Pflanzen und Tiere aus „im Wesentlichen biologischen“ Züchtungsverfahren nicht patentierbar sind.

Die Bundesregierung muss jetzt Patentverbote wasserdicht machen

 

Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Mitglied im Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ kommentiert:

„Was für eine erfreuliche Entscheidung und was für ein wichtiger Etappensieg für Bäuerinnen und Bauern, Gärtner*innen, Züchter*innen und Verbraucher*innen. Seit 28 Jahren kämpfen wir gemeinsam gegen Patente auf Leben und der vielfache Protest gegen die unsägliche Patentierungspraxis des Europäischen Patentamtes in München zeigt endlich Wirkung. Wir stehen gerade auch in der Landwirtschaft vor großen Herausforderungen, um zum Beispiel auf die Klimaveränderungen reagieren zu können. Dazu brauchen wir eine große Vielfalt von Pflanzen und Tieren und den freien Zugang zu genetischen Ressourcen. Diese dürfen nicht in den Händen weniger multinationaler Konzerne liegen, sondern gehören in die Bearbeitung von vielen Bäuerinnen und Bauern und Züchtern weltweit. Wir wissen aber, dass hunderte von Patentanträgen auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere beim Europäischen Patentamt vorliegen.(*) Wir wissen aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte, dass Konzerne wie Bayer, DowDuPont und Syngenta das Feld nicht kampflos räumen, sondern versuchen werden, diesen Beschluss der Obersten Beschwerdekammer auszuhebeln. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, bestehende Schlupflöcher zu schließen. Pflanzen und Tiere aus konventioneller Züchtung sind keine „technischen Erfindungen“ – so wie die Konzerne gerne behaupten. Ein Gespräch am Dienstag dieser Woche zwischen Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, der AbL und Keine Patente auf Saatgut stimmt uns zuversichtlich. Die Bundesjustizministerin hat zugesagt, dass bei positivem Ausgang der Münchener Entscheidung sie sich dafür stark machen will, dass das Verbot der Patentierung konventionell gezüchteter Pflanzen und Tiere endlich umgesetzt wird. Wir fordern die Bundesregierung auf, bei der anstehenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft diese Entscheidung wasserdicht zu machen“.

 

(*) Link zum aktuellen Bericht von Keine Patente auf Saatgut: „Elf Gründe, warum Europa Patente auf Nahrungspflanzen und Nutztiere verbieten muss“ (2020)_hier.

15. Mai 2020 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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24 notwendige Maßnahmen für einen sozial-gerechten Umgang in Zeiten von Corona

Corona bekämpfen – und eine gute Zukunft für alle voranbringen!

(mehr …)

8. Mai 2020 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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Kostenfrei Aktionshefte und Flyer bestellen

In unserem Büro warten zahlreiche liebevoll erarbeitete Materialien darauf, euch und (mit eurer Hilfe) viele weitere Menschen zu erreichen. Die Bestellungen versenden wir kostenfrei – schaut mal nach, was wir haben!

24. April 2020 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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WHES Plattformübersicht: Selber mitackern

Aus gegebenem Anlass wollen wir auf eine aktuelle Übersicht zur Mitarbeit in der Landwirtschaft aufmerksam machen. Das Bündnis „Wir haben es satt!“ hat viele Möglichkeiten zusammengestellt, die zwischen motivierten Helfenden und Landwirt*innen, die Hilfe auf dem Acker brauchen, vermitteln. Dabei werden die Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt. Wenn ihr also ganz praktisch mit anpacken könnt und wollt, werdet ihr hier bestimmt fündig:

https://wir-haben-es-satt.de/unterstuetzen/corona-helfen-in-der-landwirtschaft/

27. März 2020 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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Niemand kann dir ein Samenkorn verweigern

Die vierte Initiative der aktuellen Reihe: Ein großes Netzwerk von Bäuerinnen und Bauern kämpft in Kenya für mehr Unabhängigkeit durch den Erhalt lokaler Sorten.

23. März 2020 Kommentare sind deaktiviert Michael Krack
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Corona, Landwirtschaft und unsere Arbeit

Liebe Freund*innen der Landwirtschaft und von Aktion Agrar,

wir alle befinden uns in besonderen Zeiten, die wir so noch nie erlebt haben. Die Corona-Pandemie hat bereits starke Auswirkungen auf unser persönliches Zusammenleben und viele Berufsstände sorgen sich um ihr Einkommen und ihre Zukunft. Auch die Landwirtschaft wird durch die aktuelle Krise schwer getroffen. In diesem Newsletter wollen wir euch einen kurzen Einblick über aktuelle Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Landwirtschaft und auf unsere Arbeit geben. Gleichzeitig wollen wir euch informieren, wie ihr unterstützen und euch auch in diesen Zeiten für eine bäuerliche, ökologischere, tiergerechtere und sozialere Landwirtschaft einsetzen könnt. Gerade jetzt erweist sich diese einmal mehr als elementarer Teil unseres Lebens.

Die Landwirtschaft ist vielfältig von der aktuellen Situation betroffen. Der verstärkte Lebensmittelkauf im Einzel- und Onlinehandel, Lieferverzögerungen durch lange Staus an den Grenzen, aber auch Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die Frage, ob und wie weiterhin genug Menschen auf den Höfen arbeiten können, sind Umstände, mit denen sich landwirtschaftliche Betriebe jetzt konfrontiert sehen.


Saisonkräftemangel

Präsent in den Nachrichten ist vor allem der Saisonkräftemangel. An die 300.000 Arbeitskräfte fehlen, die sonst v.a. aus Polen und Rumänien zu uns kommen und viel, lange, für wenig Geld und unter harten Bedingungen arbeiten. Es gibt bereits Portale, um freigewordene Arbeitskräfte aus Deutschland an die Betriebe zu vermitteln. Fündig werdet ihr als Betrieb, der Arbeiter*innen sucht, sowie als Person, die gerne in der Landwirtschaft arbeiten möchte, hier:

https://ernte-erfolg.de/

https://www.daslandhilft.de/

https://www.saisonarbeit-in-deutschland.de/

und eine weitere Plattform einer Initiative, die regional Menschen mit landwirtschaftlichen Betrieben vernetzen möchte

https://bauersuchthilfe.de/

Auch wenn es eine große Herausforderung ist, eingearbeitete und routinierte Saisonkräfte angemessen zu ersetzen, drücken wir allen betroffenen Betrieben die Daumen, dass ihr motivierte Unterstützung findet und den „Neu-Arbeitslosen“, dass ihr neue Arbeiten findet, die euch zusagen. Vielleicht tut sich hier eine Chance auf, langfristig bessere Arbeitsbedingungen für Saisonkräfte zu ermöglichen. Daneben gibt es natürlich die Möglichkeit, Betriebe in eurer Umgebung direkt zu kontaktieren oder auch in der Solawi häufiger mitanzupacken. Es ist sicherlich angeraten, das vorab abzuklären und nicht unangemeldet in Gummistiefeln und Latzhose am Hoftor zu erscheinen.


Vermarktung und globale Wertschöpfungsketten

Besonders betroffen sind in der globalisierten Landwirtschaft Betriebe, die ins Ausland exportieren oder ausländische Vorprodukte (Jungpflanzen etc.) beziehen. Aber auch vielen bäuerlichen Betrieben, die nicht für den Weltmarkt produzieren, stehen schwere Zeiten bevor. Betrieben, die vorrangig an Großverbraucher wie Kantinen oder Restaurants vermarktet haben, bricht der Absatz weg. Sie müssen sich schnell neue Vermarktungsstrukturen aufbauen, viele sind existentiell bedroht. Beispielsweise wird in Deutschland auf 1/5 der gesamten Gemüse-Anbaufläche Spargel angebaut, der in großen Mengen an Restaurants vermarktet wird. Schwere Zeiten stehen auch den Zierpflanzen-Gärtner*innen bevor. Viele Verkaufsgeschäfte haben schon geschlossen.

Gleichzeitig boomen die Abo-Kisten. Viele Biokisten können keine neuen Kund*innen mehr aufnehmen, u.a. auch weil der Großhandel mit dem Kommissionieren nicht hinterherkommt. Der Online-Handel von Lebensmitteln sowie die Hauslieferungen von Biokisten werden in den kommenden Wochen weiterhin an Zulauf gewinnen. Einige werden ihre Kapazitäten ausbauen. Doch vor allem Amazon und andere große Unternehmen werden aufrüsten können und in der Krise profitieren. Wir hoffen deshalb, dass insbesondere regionale Lieferdienste neue Kund*innen finden. Was ihr tun könnt: Kauft auch jetzt regional und saisonal und am besten direkt vom Hof! Online, auf den weiterhin geöffneten Wochenmärkten und in Hofläden könnt ihr fündig werden. Gebt dabei kommerziellen Großangeboten wie Amazon fresh keine neue Chance! Support Your Local Farm!


Krise und Chance

Bei dieser kleinen Auswahl Krisenhaftigkeit wollen wir es vorerst belassen. Zu erzählen und zu beklagen gibt es sicherlich noch mehr. Wohin uns diese Krise bringt, ist jetzt noch nicht abzuschätzen. Hoffen wir dabei auch auf eine Chance – auf eine verstärkte Umorientierung von der globalisierten, industriellen Landwirtschaft hin zu regionalen Wertschöpfungsketten, demokratischen Ernährungsräten, weniger Transport von Lebensmitteln um den Globus und einer neuen Wertschätzung des Berufsstandes der Gärtner*innen und Landwirt*innen. Hoffentlich wird uns dadurch etwas mehr bewusst, dass sie es sind, die jedes Jahr aufs Neue dafür sorgen, dass unsere Teller gut gefüllt sind. Lasst uns die Krise als eine Chance nehmen, Landwirtschaft sozialer, bäuerlicher und ökologischer zu denken und zu gestalten. Und vielleicht können wir es auch als eine Gelegenheit sehen, dass sich viele Menschen dadurch wieder näher an der Erzeugung ihrer Lebensmitteln fühlen.

Eine Renaissance werden auch der eigene Garten und die Selbstversorgung erfahren. Vor leeren Nudelregalen wird sicherlich die ein oder andere Person sich auf den eigenen Anbau von Gemüse besinnen und dadurch die Abhängigkeit von der industriellen Landwirtschaft ein kleines Stückchen reduzieren. Was könnt ihr tun: Baut euer Essen selber an und verschenkt es an eure Nachbar*innen.


Aktion Agrar

Auch wir sind von der Corona-Pandemie betroffen und im Home Office.

# Workshops an Berufsschulen und Universitäten

Eigentlich hätten wir letzte Woche an zwei Berufsschulen mit Landwirtschafts-Azubis über Saatgut, bäuerliche Saatgut-Praxis sowie den Zugang zu Saatgut diskutiert und Workshops gegeben. Am Samstag hätten wir auf der Saatgut-Börse in Leipzig mit der Saat.1-Quizshow und einem Workshop mit vielen Saatgut-Begeisterten über den Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt gesprochen. Wie auch viele andere Veranstaltungen fiel beides aus um die Pandemie einzudämmen. Wir stehen jetzt selbst vor der Herausforderung, dass manche geplanten Projekte vorerst auf Eis liegen. Wir werden versuchen, für unsere Termine an Berufsschulen und Universitäten Nachholtermine zu vereinbaren und denken gleichzeitig über Online-Formate nach.

# Saatgut-Mitmachaktion und Vorstellung von Saatgut-Initiativen

Positiv stimmt uns die Saatgut-Mitmachaktion: Wir haben schon von vielen von euch positive Rückmeldungen bekommen. Gerade jetzt ist es toll, sich Wissen über Saatgut anzueignen und viele haben jetzt mehr Zeit, im eigenen Garten die Saatgutvermehrung zu erproben. Gleichzeitig nehmen auch viele Gemeinschaftsgärten, Schulen und Kindergärten an unserer Mitmachaktion teil, die sich vermutlich aufs nächstes Jahr vertrösten müssen. Die Saatgut-Aktion mit allen Infos werden wir weiter durchführen und sind schon gespannt auf eure Saaten und Taten. Ihr könnt euch weiterhin anmelden, auch wenn unsere Saatgut-Vorräte schon alle verschickt sind. Saatgut bekommt ihr z.B. bei Sativa. Auch fortgeführt wird unser laufendes Projekt „Aus der Welt der Saatgutinitiativen“, bei dem wir inspirierende Beispiele von bäuerlichen Saatgutsystemen von hier und aus anderen Teilen der Welt vorstellen.

# Aktionsradtour, Aktionen und wie geht’s weiter

An unserer Aktions-Radtour zum Thema Saatgut im September halten wir vorerst fest und werden euch über die weiteren Planungen auf dem Laufenden halten. Weitere angesetzte politische Aktionen, u.a. zum Thema neue Gentechnik, müssen wir jetzt auch nochmals neu konzipieren und uns andere Formate überlegen.

Wir werden uns auch in diesen schweren Zeiten bestmöglich für die Agrarwende, für Saatgut als Gemeingut und gegen das Höfesterben einsetzen. Dafür tüfteln wir schon an neuen Ideen und werden in Kürze unsere Vorhaben präsentieren.

Lasst uns trotz all des Ernstes der Lage die Hoffnung nicht verlieren und die Krise auch als Chance aufgreifen.

Bleibt gesund, passt auf euch auf, helft einander aus und bleibt solidarisch.

 

Euer Team von Aktion Agrar